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  Wie verwende ich einen Kompass, wie gehe ich damit um ?


Der Kompass ist ein Messgerät zur Bestimmung der Himmelsrichtungen. Die älteste Ausführung ist der Magnetkompass, welcher anhand des Erdmagnetfelds die Peilung des magnetischen Nordpols anzeigt und so die Bestimmung der Nordrichtung und daraus aller anderen Himmelsrichtungen erleichtert. Ein anderes Gerät, das ebenfalls die gleiche Funktion, jedoch ein anderes Funktionsprinzip besitzt, ist der Kreiselkompass.

Die Geschichte des Kompasses

Der Kompass wurde schon im Jahr 27 im Kaiserreich China erfunden. Damals bestand der Kompass aus einem Stück Magneteisenstein, der an einem Faden aufgehängt war und Südweiser genannt wurde. Im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus spezielle Kompassformen mit einer Einteilung in 24, 32 Striche oder sogar 48 Himmelsrichtungen (siehe Erdzweige). Der englische Wissenschaftler und Lehrer Alexander Neckam erwähnte den Kompass erstmals in seinen Schriften im 12. Jahrhundert. Nach Europa gelangte der Kompass über die Araber erst 1190. Seine uns geläufige heutige Form erhielt der Kompass im 13. Jahrhundert angeblich von italienischen Seefahrern aus Amalfi, wo heute noch Flavio Gioia als "Erfinder des Kompass" mit einem Denkmal am Hafen geehrt wird.
Vor der Einführung des Kompasses orientierten sich die Seefahrer an Himmelskörpern, an Landmarken, an der Tiefe der See mittels Messung mit dem Lot, Dünung und Strömung, Wind, Wassertemperatur, -Farbe und -Geschmack, Tieren, Wolken und weiteren Merkmalen.
Aufbau und Funktionsweise

Der Magnetkompass besteht aus einem drehbaren Zeiger aus magnetischem Material, der Kompassnadel, und dem Gehäuse, in dem dieser Zeiger möglichst reibungsarm gelagert ist. Oft gehört auch eine 360°-Skala dazu.
Die Nadel richtet sich, wenn sie nach allen Richtungen frei beweglich ist, tangential zu den Feldlinien des Magnetfelds der Erde aus, die vom magnetischen Südpol zum magnetischen Nordpol verlaufen. Da magnetische Feldlinien vom physikalischen Nordpol eines Magneten zum physikalischen Südpol verlaufen, erkennt man daraus, dass es sich bei dem magnetischen Südpol der Erde um einen physikalischen Nordpol und bei dem magnetischen Nordpol der Erde um einen physikalischen Südpol handelt. Daraus wiederum folgt, dass die Seite der Magnetnadel, die nach Norden zeigt, ein physikalischer Nordpol ist.

Was ist Deklination ?

Da die Verbindungslinie der magnetischen Pole gegenüber der Erdachse um ca. 11,5° geneigt ist, liegen die magnetischen Pole derzeit etwa 2000 km von den geographischen Polen entfernt; die magnetischen Pole wandern. Des Weiteren werden die magnetischen Kraftlinien von den örtlichen geologischen Gegebenheiten (z. B. eisenhaltiges Gestein) beeinflusst, d. h. in ihrer Richtung abgelenkt. Diese beiden Faktoren bewirken, dass die Abweichung der Kompassnadel von der geografischen Nordrichtung an jedem Ort der Erde unterschiedlich ist. Diese Abweichung nennt man Ortsmissweisung oder Deklination. Es ist nicht ganz sicher, wer diese zuerst erkannte. Jedoch gilt als gesichert, dass Georg von Peuerbach der erste war, der über die Missweisung schrieb. Der älteste erhaltene Kompass, bei dem die Missweisung eingezeichnet ist stammt von Peuerbach. Ein Kreiselkompass hat keine Deklination.

 

Neben der Gradeinteilung gibt es z. B. auch noch die Windrose (auch Kompassrose) zum Anzeigen der Himmelsrichtung auf dem Kompass.

 

Was ist Devitaion?

Als Deviation bezeichnet man Abweichungen, die durch magnetische Felder (magnetische oder magnetisierbare Gegenstände oder Magnetfelder elektrischer Geräte) in der Nähe des Kompasses hervorgerufen werden können. Zur Kompensation größerer Abweichungen werden entweder Magnetnadeln an dafür vorgesehenen Stellen in das Kompassgehäuse eingesetzt (z. B. Ludolph-Kompass) oder beweglich gelagerte Magnete im Kompassgehäuse über Stellschrauben entsprechend justiert (z. B. Airpath-Kompass). Verbleibende Anzeigefehler (die unter 5° liegen sollen) werden in eine Deviationstabelle eingetragen, von der dann zu jedem Kompasskurs (z. B. in 30°-Schritten) die dazu gehörende Korrektur abgelesen werden kann. Deviationstabellen erstellt man mit Hilfe eines Mutterkompasses im Vergleich zum bordeigenen Kompass oder mit Hilfe einer rechtweisenden Peilung. In der Allgemeinen Luftfahrt muss die Deviation alle 2 Jahre überprüft werden.

Was ist Inklination?

Als Inklination wird der Winkel zwischen den Tangenten an die magnetischen Kraftlinien und der Tangentialebene an die Erdoberfläche (Horizontale) bezeichnet. In Mitteleuropa beträgt die Inklination ca. 66,5°. Das bedeutet, dass die Horizontalintensität nur 40%, die Vertikalintensität aber über 90% der Totalintensität des Magnetfeldes ausmacht. Da zur Bestimmung der Nordrichtung nur die horizontale Komponente der Magnetfeldlinien von Bedeutung ist, muss die Inklination bei der Konstruktion des Kompasses berücksichtigt bzw. individuell kompensiert werden. So wird bei einfachen Wanderkompassen z. B. einfach die Südhälfte der Nadel mit einem sogenannten Reiter beschwert. Ein solcher Kompass kann allerdings nicht auf der Südhalbkugel verwendet werden, da sonst die Nadel schief hängt oder schlimmstenfalls den Boden des Kompassgehäuses berühren würde.
Beim magnetischen Schiffskompass ist die Skala mit der Gradeinteilung (Kompassrose, Windrose), entweder kardanisch aufgehängt oder schwimmt auf einer Flüssigkeit, so dass sie trotz der durch den Seegang verursachten Schiffsbewegungen immer waagerecht liegt. Die Kompassrose dreht sich dabei als Ganzes, die Richtung wird an einer feststehenden Markierung abgelesen. Im Gegensatz dazu ist bei Kompassen, die an Land verwendet werden, die Kompassrose unbeweglich in bezug auf das Gehäuse, und nur die Kompassnadel dreht sich. In bezug auf das Erdmagnetfeld dreht sich immer das Kompassgehäuse, und die Kompassnadel/-rose bleibt fest an den magnetischen Feldlinien ausgerichtet.

Was ist ein Kompassdrehfehler?

In der Luftfahrt neigt der Magnetkompass bei Sink-, Steig- und Kurvenflügen zu Dreh- und Beschleunigungsfehlern. Diese Fehler entstehen, weil der Kompass versucht, sich an den magnetischen Kraftlinien auszurichten. Bei Kurvenflug nach Norden hängt die Anzeige hinterher, bei Kurvenflug in den Süden eilt die Anzeige voraus. Am stärksten sind die Beschleunigungsfehler beim Ost- bzw. Westflug. Beim Nord- bzw. Südflug treten sie nicht auf. Wird das Flugzeug beschleunigt, schwenkt die Kompassnadel nach Norden, beim Abbremsen schwenkt sie nach Süden.

Was ist ein Geologenkompass?

Der Geologenkompass dient primär zur Bestimmung der Raumlage von Gesteinsstrukturen, wird aber auch zur geologischen Kartierung genutzt. Mit ihm kann unter anderem Fallwinkel und Streichrichtung einer Trennfläche gemessen werden. Diese zwei Werte legen die Raumlage der Trennfläche an der vermessenen Stelle fest und erlauben es, die Trennfläche lagerichtig in Karten, Profilen oder 3-D-Modellen einzutragen oder digital zu verwerten.
Der einfache Geologenkompass besteht aus dem eigentlichen Kompass mit Wasserwaage (Libelle) sowie einem Inklinometer. Durch Anlegen einer der Kompasskanten an die Schichtoberfläche, einwiegen in die Horizontale und Ablesen des Azimut wird die Streichrichtung gemessen. Durch senkrechtes Anlegen kann am Inklinometer der Fallwinkel der Schicht abgelesen werden.

Wie benutzt man einen Kompass?

Das Herz des Kompasses bildet eine magnetisierte Stahlnadel, die sich nach den Feldlinien des Erd-Magnetfeldes ausrichtet. Entsprechend der Magnetisierung zeigt das eine Ende der Nadel immer nach magnetisch Nord, das andere nach magnetisch Süd.
Weil das so ist, haben wir bei der Orientierung im Gelände eine zwar unsichtbare (außer für den Kompass...), aber immer vorhandene Hilfslinie, die verhindert, dass wir beispielsweise in unübersichtlichem Gelände im Kreis laufen.

Das Material der Kompassnadel ist bei guten Kompassen eine spezielle Stahllegierung, die dauerhaft, auch bei Erschütterungen, ihre magnetische Ausrichtung behält. Bei einfachen Materialqualitäten ("weicher Stahl") kann es vorkommen, dass durch Erschütterungen die Magnetisierung der Nadel abgeschwächt oder sogar umgekehrt wird, mit vorstellbar unangenehmen Folgen.

Wenn wir die Kompassnadel frei beweglich im Zentrum eines Vollkreises mit entsprechenden Unterteilungen anbringen, und den Kreis so ausrichten, dass das Nordende der Nadel auf "0" zeigt, können wir die Lage eines beliebigen Punktes in der Umgebung in Relation zur Nordlinie als den Winkel angeben, den die Peillinie von der Nadelachse zum Punkt einerseits zur Nordlinie andererseits bildet.

Traditionell wird der Vollkreis in 360° eingeteilt, jeweils die 90°-Zwischenteile bezeichnen wir mit (im Uhrzeigersinn): Nord (0°), Ost (90°), Süd (180°, gleichzeitig Südweisendes Ende der Nadel), West (270°); die dazwischenliegenden Winkelwerte haben entsprechende Misch-Bezeichnungen.

Es gibt noch zwei relativ verbreitete andere Arten der Kreisteilung: aus dem militärischen Bereich die "Artilleriepromille" mit 6400´ (oder vereinfacht 64´), und die auf dem Dezimalsystem beruhenden "Neugrad" oder "Gon" mit 400°-Vollkreisteilung.

Welche Art der Winkelteilung ein Kompass hat, ist unwichtig, es muss bei der Übermittlung / Weiterleitung von Gradangaben nur immer dazu erwähnt werden, welche Art von Grad verwandt wurden, die Zahlen sind dann leicht umzurechnen. ACHTUNG bei Verwendung von Gradzahlen, z.B. aus Karten: welches Kreisteilungssystem liegt zugrunde?

Es ist leicht einzusehen, dass Grad oder Winkelwerte umso leichter abzulesen sind, je größer der Kreis ist, auf dem sie abgebildet sind. Übertragen auf den Kompass heißt das, dass ein größerer Ring (s. Kompasskapsel), auf dem die Gradzahlen stehen, auch eine exaktere Gradangabe ermöglicht. Dieser Ring-Größe sind natürlich bei einem Outdoor-Kompass durch die Handlichkeit Grenzen gesetzt.

Um den Winkel von der Peillinie eines Geländepunktes zur Nordlinie möglichst genau zu ermitteln, sollte ein Kompass für anspruchsvollere Aufgaben eine Peilhilfe haben. Diese gibt es mit "Kimme und Korn" oder als prismatische (ein optisches Peilprisma) Systeme. Letztere sind deutlich exakter, sind aber andererseits deutlich teurer, da aufwendig, und sie behindern durch ihre Bauweise die Verwendung des Kompasses als Winkelmesser bei der Kartenarbeit. Die Peillinie soll bei der Kompasspeilung möglichst frei liegen, um auch die unmittelbare Umgebung des Peilpunktes im Auge zu behalten.
Eine zusätzliche Hilfe beim Peilen mit dem Kompass ist ein Spiegel, in dem bei der Peilung Stellung der Nadel und eventuelle Verkantungen kontrolliert werden können. Dieser Spiegel kann oben liegen, oder aber unten.

Die Nadel des Kompasses muss "frei beweglich" angebracht werden, damit sie sich schnell in Nord-Süd-Richtung einpendelt. Das wird gewöhnlich durch Lagerung auf einer reibungsarmen Edelsteinspitze erreicht. Eine derartige Lagerung der Nadel hat aber auch einen großen Nachteil: die Hand eines Menschen ist nie wirklich ganz ruhig, es gibt immer einen "Microtremor", dieser wird durch körperliche Anstrengung verstärkt, überträgt sich beim freihändigen Kompassgebrauch auf die Nadel, bringt sie zum Zittern und zum Schwingen. Bei Kompassen für den Outdoor-Gebrauch muss deshalb die Nadelschwingung gedämpft werden. Das wird erreicht durch Füllung der Kapsel, in der die Nadel sich befindet, mit Öl ("Fluid"- oder "Flüssigkeitsdämpfung").

Der Kompass alleine ist schon ein wertvolles Orientierungshilfsmittel. Perfekt wird er durch die Kombination mit einer geeigneten Karte. Für eine optimale Nutzung beider Hilfsmittel , und gleichzeitig für ein deutlich vereinfachtes Arbeiten, hat ein moderner Kompass gewisse Konstruktionsmerkmale, so z.B.:

  • möglichst lange, gerade Anlegekanten, die eine zusätzliche Verwendung von Zeichenmaterial überflüssig machen

  • eine durchsichtige Kompassdose, durch die diese als Winkelmesser in der Karte verwandt werden kann - durch diese beiden Details wird der Einsatz eines zusätzlichen Winkelmessers überflüssig

  • eine drehbare Kompassdose, ebenfalls für die Winkelmessarbeiten. Die Dose sollte einen griffigen Rand haben, damit sie auch mit klammen Fingern oder Handschuhen gut zu handhaben ist.

  • eingeprägte Zentimeterskalen und Planzeiger

  • eventuell noch eine (einfache) Lupe für kleine Kartendetails sowie ausgesparte Zeichenhilfen auf der Grundplatte

  • ein Kompass für anspruchsvolleres Arbeiten sowie, unbedingt ein Kompass, der außerhalb von Mitteleuropa eingesetzt werden soll, braucht einen Missweisungs- oder Deklinationsausgleich.

  • Fluoreszierend Beschichtungen der wesentlichen Peilmarkierungen oder eventuell sogar eine Lithium-Dioden-Beleuchtung erleichtern Kompass-Arbeit im Dunkeln.

Wesentlich wichtige Begriffe für die Kompassarbeit, die ich hier höchstens erwähnt habe, sind:
Deklination oder Missweisung, Inklination oder Nadelschiefe. Für deren Erläuterung und vor allem Verständniss (und das ist insbesondere bei der Deklination ein wenig schwieriger) empfehle ich zum Beispiel den Besuch eines Kompasskurses, oder ein Selbststudium mit Hilfe eines Buches.

Wie legt man einen Kompass an einer Karte an?

Legen Sie den Kompass auf die Karte und verbinden Sie mit der Kompasskante den Punkt, an dem Sie sich gerade befinden, mit dem Punkt, den Sie erreichen möchten.

Drehen Sie die Kompasskapsel bis die Nord-Süd Linien in der Kapsel parallel zu den Nordlinien der Karte verlaufen.
Nehmen Sie den Kompass von der Karte, halten Sie ihn waagerecht vor sich ( mit dem Marschrichtungspfeil geradeaus). Nun drehen Sie sich bis die rote Nadelspitze mit dem Nordpfeil der Kompasskapsel übereinstimmt. Der Marschrichtungspfeil zeigt nun die richtige Richtung. Visieren Sie einen Punkt in der Kursrichtung an und gehen Sie auf diesen Punkt zu. Wiederholen Sie den Vorgang bis das Ziel erreicht ist.

Wie peilt man mit einem Spiegelkompass?

Bei Benutzung eines Peilkompasses mit Spiegel ist der Kompass, wie in der Abbildung gezeigt, so zu halten, dass man die Kompasskapsel im Spiegel gut sehen kann. Die Linie im Spiegel deckt sich mit dem Mittelpunkt der Nadel. Gepeilt wird über das Visier zum Ziel hin.

Wo liegt der Nordpol?

Dieses Bild verdeutlicht , dass der Nordpol (geographisch, oder true Nord - TN auf der Karte mit * gekennzeichnet) sich zur Zeit ca. 1000 km nördlich des magnetischen Pols (MN) befindet, der die Magnetnadel des Kompasses beeinflusst.

Der magnetische Pol wandert im Verlauf der Zeit. Als Resultat daraus kann eine Differenz entstehen zwischen der Richtung in die die Kompass - Nadel weist und der Nordrichtung Ihrer Karte. Diese Differenz nennt man magnetische Deklination oder Missweisung. Die Größe der Ablenkung variiert mehr oder weniger von Land zu Land, von Ort zu Ort: in den USA und Kanada sind 20° und mehr durchaus möglich, in Deutschland verläuft z.Zt. die 0° Linie von Rostock, Harz, Nürnberg, Innsbruck. Wenn Sie eine Karte mit Kompass benutzen, sollte das beachtet werden und gegebenenfalls korrigiert werden.
Hier sind drei Wege um dies zu erreichen:

  • Bei den meisten Kompassen müssen Sie durch Verdrehen der Kapsel den Betrag der Missweisung addieren oder abziehen, um die genaue Richtung zu erhalten.

  • Sie können auch die Karte ändern, indem Sie die magnetische Ablenkung als Linie direkt in die Karte einzeichnen und davon parallele Linien im Abstand von 5 cm zeichnen. Beide, die Karte und der Kompass, sind nun auf die aktuelle Missweisung eingerichtet. Sie sprechen die gleiche Sprache - magnetisch Nord.

 

Wie benutzt man einen Kompass ohne Karte?

Wenn Sie eine Richtung bestimmen möchten

Suchen Sie einen markanten Punkt entlang Ihrer Route. Halten Sie den Kompass waagerecht gerade vor sich mit dem Markierungspfeil zum Peilpunkt oder Ziel hin.

Um die Marschrichtung zum Ziel hin abzulesen, muss die Kompasskapsel nun gedreht werden, bis das "N" der Kapsel mit dem roten Ende der Nadel übereinstimmt. Lesen Sie nun die Richtung in Grad an der Index - Linie ab, die zum Ziel hinweist. Diese Richtung kann auch anderen als Marschrichtungszahl angegeben werden.

Halten Sie den Kompass so, dass die Nadelrichtung mit dem "N" der Kapsel übereinstimmt , schauen Sie auf und laufen Sie auf den Peilpunkt zu. Wiederholen Sie diese Prozedur bis Sie ihr Ziel erreicht haben.

Wie benutzt man einen Kompass wenn die Richtung bekannt ist?

Wenn Ihnen die Marschrichtungszahl bekannt ist, dann drehen Sie die Kompasskapsel bis die Gradzahl (Marschrichtungszahl) an der Index - Linie eingestellt ist. Halten Sie den Kompass waagerecht mit dem Richtungspfeil voraus.  

Drehen Sie sich mit dem Kompass in der Hand solange, bis das rote Ende der Nadel mit dem "N" der Kapsel übereinstimmt. Der Richtungspfeil weist zum Ziel hin.
Suchen Sie einen markanten Punkt in der Richtung des Pfeils und laufen Sie darauf zu. Dort angekommen, wiederholen Sie den Vorgang, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Wie bestimmt man seine Position?

Die Kreuzpeilung
Um Ihre Position zu bestimmen, suchen Sie zwei markante Punkte im Gelände, die auch auf der Karte zu erkennen sind. Peilen Sie nun den ersten Punkt an und drehen dann die Kompasskapsel bis sich die rote Nadelspitze mit "N" deckt

Legen Sie den Kompass mit der langen Anlegekante so auf die Karte, dass der Richtungspfeil oder der Spiegel zum Peilpunkt weist. Drehen Sie den ganzen Kompass bis der Nordpfeil des Kompassgehäuses nach Norden auf der Karte zeigt. Zeichen Sie eine Linie vom Peilpunkt zum Linealende. Wiederholen Sie dies mit dem zweiten Punkt. An der Schnittstelle der beiden Linien befindet sich Ihre Position.

 

Wie heißen die einzelnen Bestandteile eines Kompanten?

 

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Quelle: wikipedia.de

 



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